Jahr 2026

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Klimaresiliente Stadtgestaltung durch wassersensible und multifunktionale Flächen

Klimaresiliente Stadtgestaltung durch wassersensible und multifunktionale Flächen Die zunehmenden Folgen des Klimawandels stellen Städte vor akute Herausforderungen. Häufigere Starkregen, längere Hitzeperioden und wachsende Belastungen für Infrastruktur und Lebensqualität zwingen zum Umdenken. Eine zukunftsfähige Stadtentwicklung muss daher konsequent auf Klimafolgenanpassung ausgerichtet werden. Zentrale Leitidee ist eine integrierte, wassersensible und multifunktionale Gestaltung urbaner Räume im Sinne des Schwammstadtprinzips. Forderungen: Konsequente Umsetzung des SchwammstadtprinzipsStädte müssen so geplant werden, dass Niederschlagswasser möglichst dezentral aufgenommen, gespeichert und zeitverzögert abgegeben wird, anstatt es schnell abzuleiten. Stärkung der dezentralen RegenwasserbewirtschaftungVersickerungsfähige Oberflächen sind in geeigneten Bereichen flächendeckend einzusetzen, um Kanalisationen zu entlasten, Überflutungen zu vermeiden und die Grundwasserneubildung zu fördern. Betonstein in ungebundener Bauweise entsiegelt Flächen. Verpflichtende Integration von Blue-Green-StreetsVerkehrsflächen sind als multifunktionale Räume zu gestalten, die neben der Mobilität auch klimaökologische und soziale Aspekte wie Begrünung und Aufenthaltsqualität verbessern. Förderung versickerungsfähiger PflastersystemeDer Einsatz von Pflasterlösungen mit Sickerfugen, erweiterten Fugen oder offenporigen Strukturen soll auf geeigneten Flächen zum Standard im urbanen Raum werden. Ausbau begrünbarer FlächenbefestigungenInsbesondere auf gering belasteten Verkehrsflächen, wie zum Beispiel Parkplätzen, sind begrünbare Pflastersysteme zu priorisieren, um Verdunstungskühlung, Biodiversität und Wasserrückhalt zu stärken. Kombination verschiedener FlächensystemeKommunen sollen wo möglich gezielt Mischlösungen einsetzen (zum Beispiel Fahrspuren versickerungsfähig, Stellplätze begrünt), um klimaökologische Effekte zu erhöhen. Reduzierung des urbanen WärmeinseleffektsHelle, Solar-Reflectance-Index (SRI)-optimierte Beläge sind verstärkt zu verwenden, um der Aufheizung von Städten entgegenzuwirken. Verpflichtende Berücksichtigung klimatischer Wirkung bei MaterialwahlThermische Eigenschaften von Oberflächen müssen als Planungsstandard in Ausschreibungen und Regelwerken verankert werden. Förderung ressourcenschonender BaustoffeDer Einsatz von Betonpflaster mit rezyklierten Gesteinskörnungen ist auszubauen, um Primärrohstoffe zu schonen und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Einführung verbindlicher UmweltstandardsNachhaltigkeitslabel wie CSC sollen als Mindestanforderung für öffentliche Bauprojekte etabliert werden. Fazit: Eine klimaresiliente Stadtgestaltung erfordert ein Umdenken in Planung und Baupraxis. Durch die konsequente Verbindung von Wasserbewirtschaftung, Begrünung, Materialwahl und multifunktionaler Flächennutzung können Städte widerstandsfähiger, lebenswerter und nachhaltiger gestaltet werden. Viele kleine Maßnahmen entfalten dabei in der Summe eine große Wirkung. Zurück

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Betonbauteile als Motor und Partner des nachhaltigen Bauens für die Gesellschaft

Betonbauteile als Motor und Partner des nachhaltigen Bauens für die Gesellschaft. Nachhaltigkeit wird in der öffentlichen Diskussion oft einseitig als ökologische Nachhaltigkeit,zudem verengt mit dem einzigen Maßstab CO 2 -Fußabdruck, wahrgenommen. Dabei zeigtgerade die aktuelle wirtschaftliche Situation und die soziale Sprengkraft vielerRahmenbedingungen, wie wichtig es ist, die Nachhaltigkeitsperspektive ganzheitlicheinzuordnen und auch der wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit besonderes Gewichtzu geben. Dem Bauen, Wohnen und damit der persönlichen Lebensumgebung, ebenso wie demöffentlichen Raum kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Menschen stehen imFokus des Bauens, deren Lebenswelt soll einer Regeneration dienen, Ruheanker sein undBehaglichkeit vermitteln – und dies alles soll mit „normaler“ Arbeit leistbar sein. VorgefertigteBetonbauteile bieten für alle Bereiche der Gesellschaft Lösungen, die dem Wohlbefinden derMenschen als Nutzer dienen. Schneller Wohnraum schaffen Der akute Wohnungsmangel insbesondere in Ballungsräumen kann durch den Einsatz vonvorgefertigten Betonbauteilen schneller behoben werden. Auch für Schulen,Infrastrukturgebäude der Bundeswehr oder Studenten- und Flüchtlingswohnungen könnenso schnell neue Strukturen geschaffen werden. Wirtschaftlich nachhaltig Bezahlbare Lösungen stärken den Kern der Gesellschaft. Dauerhaftigkeit ohne besondereSchutzmaßnahmen ist bei Betonbauteilen „eingebaut“ und sollte als Nachhaltigkeitskriteriumauch formell hoch gewertet werden. Hoher Wohn- und Nutzkomfort Sehr guter Schall-, Brand- und Wärmeschutz und solide Konstruktionen schaffen ruhige undsichere Räume mit behaglichen Temperaturen ohne zusätzlichen Klimatisierungsbedarf. Diegute thermische Speichermasse sorgt für energieeffiziente Gebäude mit sehr geringenBetriebskosten. Angenehmere Arbeitsbedingungen im Werk Vorfertigung in Werkshallen bietet Arbeitsplätze in sicherer Umgebung, unabhängig vonWetter und Jahreszeit. Robotik und Digitalisierung gleicht den Fachkräftemangel zum Teilaus, die Attraktivität von Arbeitgebern im modernen Bauumfeld nimmt zu. Ökologische Nachhaltigkeit Vorfertigung ermöglicht sehr schlanke, ressourcenminimierte Konstruktionen bei gleichzeitigsolider, wertbeständiger Qualität. Neue Werkstoffe wie textile Bewehrungen senken denCO 2 -Fußabdruck der Betonbauteile deutlich. Die Recycling- und Wiederverwendbarkeit istein besonderer Vorteil vorgefertigter Betonbauteile – gemacht für Generationen! Zurück

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